Descrizione
Andrea Pichl beschäftigt sich mit Normen und Standards in der Alltagsarchitektur und arbeitet mit den gesellschaftlichen Vorstellungen, die sich in diesen Richtlinien widerspiegeln. In ihrer Ausstellung Wertewirtschaft / Values of Economy beleuchtet sie den Austausch von Geld und Gütern zwischen Ost- und Westdeutschland während der deutschen Teilung und danach. Herausgelöst aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang unterzieht Pichl Dinge und Räume einer kritischen Reflektion: Welches Bild des Menschen und welche Vorstellungen von gesellschaftlichem Zusammenleben ist ihnen eingeschrieben? Worin manifestieren sich unsichtbare Strukturen wie Staatsgewalt, Kapitalfluss und historische Umbrüche, wo endet Öffentlichkeit und beginnt Privatheit, wann schlägt eine utopische Vision in eine dystopische Realität um? Dies ist die neunte Ausgabe einer Reihe von Begleitpublikationen zu Einzelausstellungen zeitgenössischer Künstler*innen im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Sie enthält einen kuratorischen Essay von Sven Beckstette, ein Interview mit der Künstlerin sowie einen Beitrag von Peter Richter, der Andrea Pichls Werk in einem größeren Kontext verortet.
Inhalt
Ornament als Versprechen – Ornament als Verbrechen
Sven Beckstette
Das gute Gefühl für schlechten Geschmack. Eine Unterhaltung
Sven Beckstette und Gabriele Knapstein mit Andrea Pichl
Wie aus dem Westen
Peter Richter
Andrea Pichl: Biographie
Impressum
Abbildungsverzeichnis
Dank





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